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Heute mal etwas nur zum Spaß: Ich liebe Shaun das Schaf. Nun also endlich der Film. Natürlich habe auch ich mich gefragt, ob mit den Charakteren ein ganzer Film gefüllt werden kann, aber nachdem ich mir die Lachtränen abgewischt habe,  antworte ich mit einem vollen Ja.

Zur Geschichte: Tagein, tagaus derselbe Trott auf der Farm. Aufstehen, zur Weide latschen, zurücklatschen, schlafen, am nächsten Tag von vorne. Ab und an geschoren werden, dann wieder zur Weide latschen. Shaun will einfach mal Urlaub und macht einen verwegenen Plan. Der Farmer soll trickreich einen Tag im Wohnwagen durchschlafen, damit sich die Herde einen gemütlichen Tag im Haus machen kann. Die Ente lenkt Bitzer ab und für einen kurzen Moment sieht alles gut aus, aber wie immer, wenn Shaun einen Plan macht, ist das die Ruhe vor dem echten Chaos.

Dann startet eine richtige Screwball-Komödie. Natürlich macht sich der Wohnwagen selbstständig und rollt unaufhaltsam in die Stadt, weder Shaun und die Herde noch Bitzer können ihn aufhalten. Eine Verwicklung kommt zur nächsten, der Farmer erleidet Gedächtnisverlust und wird dank seiner Scherkenntnisse zum Starfrisör der Stadt, Bitzer wird vom gemeinen Tierfänger Trumper gefangen genommen und die Herde sucht mit allen Mitteln nach den Beiden.

Die ganze Geschichte ist mit so vielen liebevollen Details und lustigen Figuren ausgeschmückt, wenn Shirley, das Dickschaf, stecken bleibt, oder Timmy, das jüngste Herdenmitglied zur Tarnung wie ein Schäfchenrucksack auf den Rücken gebunden wird, man wird gar nicht fertig mit Schauen. Wer einen vergnüglichen Sonntagnachmittag erleben will, immer rein in den Film. Ich schaue ihn mir nochmal an und ich gehe wieder in die Kindervorstellung, das Gegacker der Kleinen war die Sahnehaube auf dem Spaß.

Achtung, Nebenwirkung! Summe immer noch die Erkennungsmelodie … Dadada, Dadada … hmhmhmhmh … Dadadada …