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Hektik, Stress, Leistungsdruck und permanenter Einsatz: vier Menschen zwischen Berlin und London, die im Alltag stark gefordert sind, suchen die Stille und Ruhe der Meditation, um in ihrem Leben besser gewappnet zu sein. Im Rückzug auf sich selbst, in der Fokussierung auf das Elementare wollen sie die Kraft für Veränderungen finden.

Der Film begleitet sie zu ihren Kursen: Friedrich, ein Anästhesiearzt, fährt ins Allgäu und erlernt im Buddha-Haus Vipassana-Meditation, eine Praxis, die sich vor allem auf den Atem konzentriert. In London nimmt Dorothea, eine Lektorin in einem wissenschaftlichen Verlag, an einem achtwöchigen MBSR Kurs teil – eine Achtsamkeitsmeditation zur Reduktion von Stress. Uta, Mutter dreier Kinder, möchte gelassener mit ihren Kindern umgehen. Die anthroposophische Meditation öffnet ihr die Augen für das Lebendige in unserem Alltag. Nico, ein Theologe, sieht das Ganze eher sportlich. Bei einem Kurs im Kloster Schönböken nördlich von Lübeck übt er Zazen, dreimal täglich 90 Minuten lang.

Vier Menschen, vier Meditationstechniken – dieser ruhige und fließende Dokumentarfilm zeigt vier individuelle Wege zur Meditation. Dabei erhebt er nicht den Anspruch auf die ultimative Antwort nach der Frage, wie ein gutes und bewusstes Leben gelingen könne. Er macht aber Lust darauf, sich auf den Weg zu begeben, seinen eigenen Weg zu suchen, zum inneren Kern, zur Achtsamkeit mit sich selbst und zum Wohlwollen für die Welt.

Mein Fazit: Wer keine dezidierte Anleitung zur Meditation sucht, sondern sich einfach inspirieren lassen will für die eigene Reise, für den ist dieser Film ein Gewinn. Einlassen und anschauen…