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Januar 2014

in Kultur – Allover, Kultur – Poetry Slam

Poetry Slam – Julia Engelmann

Vorweggesteller Nachtrag: Plötzlich war Julia Engelmann auf allen Kanälen. Natürlich nicht, weil ich dies hier geschrieben hatte, es ergab sich so. Die hohe Aufmerksamkeit in den Netzwerken brachte das TV auf den Plan und überall gab es Julia Engelmann.
Dann brach plötzlich die Gegenströmung los und es begann wiederum in den Kanälen ein regelrechtes Julia-Bashing. In einer emotional geführten Debatte wurde auf dem Text und leider auch auf der Person herumgehackt.
Es schien keine Trennung mehr zwischen Werk und Künstler zu geben, es wurde persönlich und ein einfaches „Mir gefällt es nicht“ genügte nicht mehr. Dabei scheint mir doch auch das ein Grundwert unseres Zusammenlebens, dass mir etwas gefallen kann, was jemand anderen nicht gefallen muss.
Und, uhhh, voll Retro, beide haben ein Recht auf eine eigene Meinung ohne entwürdigt zu werden.
Mir gefällt es noch immer und als Tipp: Wem es nicht gefällt, einfach kein zweites Mal anschauen.

 

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Julia Engelmann beim 5. Bielefelder Hörsaal-Slam 2013
Beeindruckend, die junge Frau, schaut mal rein, hat die Qualität für ein Poetry-Mantra, ein schöner Text zu Mut und Lebenssinn. Bei facebook tauchte dieser Film plötzlich auf allen Kanälen auf, der Text hat wohl in den meisten Menschen etwas angetickert und viele haben geteilt.

Vielleicht der Beginn einer Karriere durch Social Media? Habe mal bei YouTube gestöbert und auch frühere Texte von Julia Engelmann gefunden. Man sieht eine richtige Entwicklung, inhaltlich und im Auftritt. Bleibe gespannt, hier der Text:
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„Du solltest jeden Tag wertschätzen, was du tust, denn schließlich tauscht du einen Tag Leben dafür ein“
Und noch der Song, auf den Sie sich bezieht (siehe auch Nr. 18_13 in der Kategorie „Song der Woche“):

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