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Rick Kavanian im Vorderhaus am 12.11.13

Leute, ich weiß nicht, was ich euch mehr ans Herz legen soll, die Veranstaltung oder den Clip auf YouTube. Darum steht dieser Beitrag nicht nur unter Kulturtipps, sondern auch unter Fundstücke:

Rick Kavanian bei Zimmer frei, total klasse

 

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Rick Kavanian, EGOSTRIP (Comedy) (Ich hab schon Karten)

Rick Kavanian
Dienstag, 12 November,  20:30 Uhr
Verdammt! Rick Kavanian ist angeklagt, und steht vor Gericht. Warum? Keine Ahnung! Ist halt so!
Handelt es sich um eine Verschwörung – und wer steckt dahinter?
Etliche Fragen muss sich Rick Kavanian vom Hohen Gericht gefallen lassen: Was verdient man eigentlich so beim Fernsehen? Stimmt es, dass Sie nicht mehr kurzsichtig sind? Warum haben Sie 20 Pfennig in der Hosentasche? Und: Warum sprechen Sie eigentlich meinen Text?
Es wird eng für Rick, denn plötzlich legt der Hauptbelastungszeuge, ein Organhändler aus Bukarest, ein Tondokument vor, in dem man Rick im vertraulichen Gespräch mit seiner Mutter hört.
EGOSTRIP ist ein Ein Mann Kinofilm auf der Bühne – Mit Rick Kavanian in sämtlichen
Haupt- und Nebenrollen.
Allein durch fulminante Gestik und Mimik und eine riesige Bandbreite an Stimmen und Dialekten wechselt Rick Kavanian in Personalunion zwischen Angeklagtem, Richter, Verteidigern, Staatsanwälten, Zeugen und bringt solo und allein gleich die komplette Besetzung der Gerichtsverhandlung auf die Bühne.

 

 

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Infos, die die Welt nicht braucht …

Mir persönlich reicht ja ein Halt pro Haltestelle:

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Der Freiburg-Insider weiß natürlich, dass es diverse Stellen in Freiburg gibt, an denen man zocken kann, wo die Bahn denn wohl anhält. Wer falsch geraten hat (gerne ausgelöst durch plötzliche  Änderungen der  Einfahrtsreihenfolge auf der digitalen Anzeigentafel, die nur durch plötzliches Löschen einer angekündigten Bahn, sozusagen deren stillschweigende Eliminierung, getoppt wird. Und jawohl, ich tue mich schwer, auf einen Exkurs, was aus diesen namenlosen Bahnen wohl geworden ist, zu verzichten) muss rennen.

Aber frei nach der Maxime „Keine Details bitte, ich habe schon eine Meinung“ machen wir jetzt eine Visualisierungsübung. Wir stellen uns diese Stelle mit geschlossenen Augen vor (Outsider machen spaßeshalber mit, ich versuche es so anschaulich wie möglich zu gestalten):

Wir stehen nicht am Haltehäuschen der S-Bahn (denn von hier aus würde man das Schild ja gar nicht sehen, neihein, das wäre ja echt zu einfach, das Schild steht weiter unten) sondern vor dem Eiscafé in unserem Rücken. Ohne es zu wissen haben wir somit eine günstige Mittelposition eingenommen, von der aus man in alle Richtungen zu den jeweiligen Bahnen sprinten kann.

Wir sind leicht verwirrt weil ortsunkundig, wissen nicht welche der drei Bahnlinien, die hier fahren, wir nehmen sollen. Vielleicht würzen wir das Ganze noch durch unzureichende Sprachkenntnisse? So ein spanischer Student, erstes Semester, auf dem Weg zu seiner WG-Zimmer-Besichtigung? Müde und hektisch, den Reisführer locker in der Hand?

Vor uns ist die hohe Kante, die uns vom Betreten des Bahnkörpers abhalten soll. Hinter uns drängen sich Menschen mit Eis, andere Menschen sitzen auf den Stühlen und unterhalten sich, auf der Gegenseite rumpelt eine S-Bahn der Gegenrichtung durch. Touristen eilen auf diesem Weg in die Stadt, vielleicht kommen noch lauthals ein paar Schüler durch auf dem Weg zu einem Horror- oder wahlweise Liebesfilm im weiter unten befindlichen Kino.

Die Stelle ist also eng und laut, ab und an weht der Backtriebmittelduft der diversen Backshops in der Nachbarschaft durch und überdeckt gnädig die Gerüche der vergangenen Nacht.

Dann, ahh, gleichzeitig fahren zwei Bahnen ein, weiter hinten zuckelt schon die dritte heran, jetzt, ohweh, welche Bahn nehmen? Ach, nehmen wir die 5, die zuletzt einfährt, fast ist die Nummer schon nicht mehr zu lesen, so weit weg muss unsere arme Bahn halten, weil kein Platz mehr vor dem Haltehäuschen ist.

Aber da, bevor unser Student zögern muss und mit beginnenden Tränen im Auge nicht weiß was tun, fällt sein Blick auf unser Schild. Zweifelsfrei erkennt er den Schriftzug „ZÜGE HALTEN NUR EINMAL“ und die Verwirrung löst sich auf, er weiß jetzt Bescheid, leichten Schrittes rennt er nach hinten, denn er weiß, eine zweite Chance bekommt er nicht.

So, wie immer ihr diese Visualisierung nun mit geschlossenen Augen lesen konntet, hier mein Statement: Wer findet diesen Hinweis, wenn es echt darauf ankommt?

Schilder von der Straße! Leben mit gesundem Menschenverstand!

Ich habe genug von Schildern, Tafeln und Informationsrundmails, die nur gemacht werden, damit irgendwer am Ende selbstzufrieden sagen kann „Aber da stand es doch“, wenn es einem fast unmöglich gemacht wird, eine Information auch zu erkennen und zu verarbeiten!

Basta!

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Nachtrag:

Eine freundliche Stimme hat mir den Sinn dieses Hinweises erklärt. Da der Haltesteg an dieser Stelle „Stadttheater“ sehr lang ist, soll der Hinweis wohl dazu dienen, trügerische Hoffnungen zu zerstreuen, die S-Bahn, die hinten hält, könne noch vorfahren und erneut halten.

 

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Kopfweh

Wellcome monday … und dann gibt es noch die Tage, an denen einem einfach die Tauben aus dem Kopf wachsen.
Guten Wochenstart liebe Welt…

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Tarnrad

So manches gestohlen geglaubte Fahrrad hat sich nur getarnt … oder:
„Wenn es mal wieder länger dauert, bis Herrchen zurück kommt“:

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Der beste Auftritt von Daft Punk ohne Daft Punk ever

Comedian Stephen Colbert hat in seiner Sendung ein eigenes Tanzvideo zum Song...

Hier die Geschichte: Stephen Colbert, der auf dem amerikanischen Sender Comedy Central eine Show namens „The Colbert Report“ ausstrahlt, hat ein Problem: Bereits vor einem Monat hat er Daft Punk zur Performance des Sommerhits „Get Lucky“ eingeladen, aber wegen eines exklusiven Auftritts bei den MTV Awards sagen diese kurzfristig den Auftritt ab.

Colbert improvisiert nun selbst vermeintlich spontan eine Tanzeinlage mit u.a. Jeff Bridges, Matt Damon und -man glaubt es kaum- Henry Kissinger, um die Lücke zu füllen. Ist es die perfekte Rache (da er auch den vermeintlich geheimen MTV-Auftritt ausplaudert) oder ein perfekter Marketinggag (beide Sender gehören zur Firma Viacom)?

Hintergründe hier nochmals im Artikel von Spiegel Online, aber egal was nun wahr ist, das Video ist köstlich, also unbedingt reinschauen:
Visit The Colbert Report
Und weil es so schön ist, auch gleich noch Robin Thicke bei Stephen Colbert, der zufällig auch mein nächster „Song der Woche ist“ (blödes Original-Video, toller Sommersong).